PV Anlage für Eigenverbrauch - Tipps zum Vorgehen gesucht

      PV Anlage für Eigenverbrauch - Tipps zum Vorgehen gesucht

      Hallo und guten Tag,
      ich habe mich hier angemeldet, da ich seit längerem über die Anschaffung einer PV Anlage für den Eigenverbrauch auf meinem Hausdach nachdenke.Von einer größeren Anlage sehe ich ab, da sich die Einspeisevergütung nicht lohnt und ich dann für meinen eigen hergestellten Strom auch noch Beträge an das Finanzamt abführen müsste. Also habe ich jetzt eine kleine Anlage mit ca. 1 – 1.5 KW ins Auge gefasst und sehe 2 Möglichkeiten der Installation zu denen ich gern eure Meinung hören würde.

      Kauf einer Plug&Play Anlage, die den Strom über eine Steckdose einspeist
      • Vorteil: Kauf eines Komplettsets bei dem alle Komponenten vorhanden sind; Keine zusätzliche Elektrosinstallation notwendig
      • Nachteil: Anlage ist nicht erweiterbar, sollte ich später mehr Strom erzeugen wollen, müsste ich eine 2. Anlage kaufen
      Kauf der Einzelkomponenten und installation über einen Fachbetrieb
      • Vorteil: Kauf von Komponenten mit ggf größeren Kennwerten um später nur noch Solarmodule zukaufen und aufklemmen zu müssen; Scheint preislich um einiges günstiger zu sein; Die Investitionssumme lässt sich über einen längeren Zeitraum verteilen
      • Nachteil: Installation über einen Fachbetrieb notwendig

      Welche der beiden Varianten würdet ihr bevorzugen und warum?Ist es heute möglich die PV Anlage auch in eigenleistung zu installieren und dann nur noch den Elektroanschluss von einer Fachfirma übernehmen zu lassen oder kann man da zuviel falsch machen?Macht es überhaupt Sinn einen 3 KW Wechselrichter nur mit 4x250W Solarmodulen zu betreiben um später ggf nachrüsten zu können?

      Vielen Dank für eure Meinungen hierzu.
      GrußThomas
      Moin, moin,

      selbst bei den sogenannten "Plug & Play - Systemen" MUSS ein Fachbetrieb die Anlage mit allen Elementen beim
      Netzbetreiber anmelden.

      Die einzigen NICHT anmeldepflichtigen PV-Anlagen sind INSEL-Anlagen, also PV ohne Netzanschschluss.

      Außerdem kann man eine PV-Anlage nicht einfach um ein oder 2 Module erweitern, JEDE Leistungsveränderung muß dem Netzbetreiber mitgeteilt werden und wird entsprechend der bei Inbetriebnahme gültigen Einspeisevergütung berechnet.

      Außerdem muß der WR schon vorab auf eine Erweiterung ausgelegt werden und arbeitet deshalb in einem schlechten Wirkungsgradpunkt.

      Ein 3 kW WR wird vermutlich mit 4 Modulen überhaupt nicht arbeiten. 4 x 40V Leerlaufspannung ergibt ........, fast alle WR fangen erst bei 200V an.


      lg tugu
      Man kann fast ALLES reparieren, sogar Wechselrichter. Und einige kann man "tunen" (allerdings nicht für "D"). wiebach.de
      Speicher- Anlage: solarweb.com/Account/GuestLogO…55-4ea7-8092-822eea25795b
      SÜD-Anlage: solarweb.com/Account/GuestLogO…b5-48c4-a3c8-a2ac008c1fb7
      mfg tugu