PV-Anlage mit 30% Eigenverbrauch - "Liebhaberei"?

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    • PV-Anlage mit 30% Eigenverbrauch - "Liebhaberei"?

      Hallo zusammen,

      ich beschäftige mich gerade mit der Frage, ob meine PV-Anlage "Liebhaberei" ist oder nicht.

      Eckdaten:

      Investitionskosten 14.500 EUR, 10 kWP, Süddeutschland, Pultdach, 15
      Grad Dachneigung, Südausrichtung. 30 % Eigenverbrauchsanteil, zur
      Umsatzsteuer optiert

      Frage:

      Wie wird bei der "steuerlichen Amortisationsrechnung" zur Beurteilung ob eine "Liebhaberei" vorliegt, der Eigenverbrauch berücksichtigt?

      - überhaupt nicht? Das würde ja dann bedeuten, dass meine Anlage
      voraussichtlich als Liebhaberei eingestuft wird und meine
      Anfangsverluste (durch IAB, Sonderafa) nachträglich nicht anerkannt
      werden...

      - mit dem Teilwert? Dann würden die Selbstkosten als "Einnahme" bei
      der steuerlichen Amortisatiosrechnung berücksichtigt werden...

      Wenn der Eigenverbrauch bei der steuerlichen Amortisationsrechnung
      nämlich nicht berücksichtigt wird, , wären doch fast alle PV-Anlagen
      mit hohem Eigenverbrauch als Liebhaberei einzustufen...

      Wäre super, wenn mir diesbezüglich jemand eine qualifizierte Antwort (ggf. mit Quelle) geben könnte.

      Vielen Dank aber schon einmal für alle Antworten.

      Gerd
    • Hallo Ihr alle Zusammen
      Ich habe mir im Dezember 2017 eine Photovoltaikanlage auf mein Dach mit 5,7 KW Leistung setzen lassen. Beim Stromanbieter usw. habe ich mich als privat angemeldet.
      Beim Lohnsteuerhilfebüro hat man mir gesagt 185€ die ich gezahlt habe sind hin und für 2019 muss ich ebenfalls den Jahresbeitrag bezahlen. Man ist für mich nicht zuständig,
      ich betreibe ein "Gewerbe" und ich soll jetzt den neuen Beitrag von 800€ bezahlen. Man verlangte von mir unter irgend welchen Vorwänden den Betrag zu zahlen.
      Dieses lehnte ich ab. Später erfuhr ich das, dass Lohnsteuerhilfebüro ein Beschwerdebrief geschrieben hat. Den Inhalt kenne ich nicht.
      Nun verlangt das Finanzamt, dass ich ebenfalls ein Gewerbe anmelde. Ich Beschwerde mich über E-Mail beim Landratsamt für Steuern und Finanzen. Jetzt vor Weihnachten bekam
      ich bescheid -> was darin steht ist erschütternd, ich zitiere aus dem Schreiben " Der Betreiber einer Photovoltaikanlage übt bei regelmäßiger Einspeisung des Solarstromes in das
      öffentliche Stromnetz eine selbstständige und nachhaltige Betätigung aus und nimmt am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr teil. Damit kann grundsätzlich von einem Gewerbe-
      betrieb im Sinne §15 Abs. 2 EStg ausgegangen werden..... " In diesem Schreiben wird eine Erwähnung der Kleinunternehmerreglung überhaupt nicht in Betracht gezogen. Im Internet
      habe ich in einem Auszug vom Bayrischen Landesamt für Steuern und Finanzen gefunden, dass für den Betrieb einer Photovoltaikanlage auf dem Dach eines selbst genutzten Gebäude
      eine Gewerbeanzeige nach § 14 der GeWO bei der Stadt nicht erforderlich ist. Dieses alles verlangt man von mir und der Abs. dieses § wurde nicht erwähnt. Dieses und anderes wird von
      mir verlangt. Ich möchte meine Anlage abbauen..... Bitte Meinungen dazu