Beeinträchtigung des Ertrages durch Umwelteinflüsse?

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Beeinträchtigung des Ertrages durch Umwelteinflüsse?

      Hallo Zusammen,

      seit Oktober 2007 haben wir nun eine 2,8 kwp-Anlage mit Westausrichtung und 20-Grad Dachneigung. Der Ertrag war in den Wintermonaten solala, sodass wir nun auf den Sommer sehr gespannt sind.

      Nun meine Frage:

      Wir hatten im März ja schon ein paar sonnige Tage und über den SunnyBeam wurde uns teilweise ein Ertrag von über 2,2 KWh angezeigt.
      In den letzten Tagen hatten wir ja super Sonne - der Ertrag stieg jedoch nie über 1,7 KWh. Wir diskutieren nun darüber, woran das hängt. Kann es mit den Pollen zusammenhängen, die sich auf der Anlage sichtbar abgesetzt haben, oder hängt es mit anderen Umwelteinflüssen (Luftfeuchtigkeit etc.) zusammen?

      Vielleicht kann uns jemand hier etwas Aufklärung bringen.

      Besten Dank im Voraus.

      Viele Grüße und noch viele sonnige Tage wünscht euch
      Peter
    • Hallo Peter

      Verschmutzungen wie Pollen, Staub und Vogelkot spielen zusammen eine geringe Rolle aber viel wichtiger ist das die Module nun so richtig schön warm werden und die Leistung leider mit steigender Zellentemperatur abnimmt. Dies ergibt sich daraus das die Zellspannung mit zunehmender Temperatur abnimmt. Wichtig ist auch der Neigungswinkel die Sonne steigt ja noch bis Ende Juni ein wenig höher.
      Möglicherweise ist dein optimaler Neigungswinkel überschritten.

      Bei meiner Anlage z.B mit 45 Grad Neigungswinkel war der Wechselrichter Ende April mit 1715 Wh in der Mittagszeit ein Paar Tage am Anschlag seiner Leistungsfähigkeit.
      Seit Mai sehe ich um die Mittagszeit nur noch ca. 1400 Wh. Der rest wird vom nicht optimalen weil zu steilem Neigungswinkel und der Zellentemperatur geschluckt.

      Viele Grüße

      meiseac
    • ..ihr bringt zwei grundlegend unterschiedliche Größen durcheinander...
      ...Ertrag und Leistung...;)

      ...der SB wird vermutlich 2,2 kW max. Leistung und nicht 2,2kWh angezeigt haben,
      sonst wäre das ein Tagesertrag von weniger als 1 kWh/kWp...
      ...selbst bei einem 20° Westdach für einen sonnigen Märztag unglaublich schlecht...:eek:

      ...und meiseac meint 1715W bzw. 1400W in der Mittagszeit...:rolleyes:

      ...klar, die Leistung sinkt mit steigender Modul-Temperatur in Abhängigkeit des Temperaturkoeffizienten deutlich...
      ...die geringe Modulneigung unterstützt den Kühleffekt durch Hinterlüftung zudem ebenfalls nicht...
      ...aber, der Tages-Ertrag muss an schönen Maitagen deutlich höher sein als an schönen Märztagen...
      ... weil die Sonne länger scheint, höher steht und viel tiefer im Westen untergeht...

      ...also lieber ertragsorientiert denken und vergleichen...:cool:

      Luke
    • Wie, Watt ?

      na sicher meinte ich Watt;)

      Und trotzdem ist es so das ich im April einen Spitzenwert von 1715 W an mehreren Tagen hatte und seit dem nicht mehr.

      Und das einzige was sich geändert hat ist der höhere Sonnenstand und die höhere Umgebungstemperatur.

      Insofern kann ich die Aussage

      ...aber, der Tages-Ertrag muss an schönen Maitagen deutlich höher sein als an schönen Märztagen...
      ... weil die Sonne länger scheint, höher steht und viel tiefer im Westen untergeht...

      für meine Anlage so nicht bestätigen.

      Vom Westen habe ich nicht viel da meine Anlage exakt zwischen Osten ünd Süden ausgerichtet ist.

      Ich habe übrigens bis heute Abend 13.05 117 KWh geerntet. Dies entspricht 65 KWh/KWp



      Viele Grüße

      meiseac
    • meiseac wrote:

      Wie, Watt ?

      na sicher meinte ich Watt



      ...denke ich auch, aber dann schreib doch bitte nicht

      meiseac wrote:


      Bei meiner Anlage z.B mit 45 Grad Neigungswinkel war der Wechselrichter Ende April mit 1715 Wh in der Mittagszeit ein Paar Tage am Anschlag seiner Leistungsfähigkeit.
      Seit Mai sehe ich um die Mittagszeit nur noch ca. 1400 Wh.


      ...ich will hier keine Haarspalterei betreiben, aber das Wissen um den Unterschied
      zwischen Leistung und Energie (Ertrag) ist IMHO absolut elementar...

      meiseac wrote:


      Insofern kann ich die Aussage

      ...aber, der Tages-Ertrag muss an schönen Maitagen deutlich höher sein als an schönen Märztagen...
      ... weil die Sonne länger scheint, höher steht und viel tiefer im Westen untergeht...

      für meine Anlage so nicht bestätigen.


      ...sorry, wußte nicht das Deine Anlage auf der Südhalbkugel unseres Planeten steht...:)


      Luke
    • meiseac wrote:



      Und das einzige was sich geändert hat ist der höhere Sonnenstand und die höhere Umgebungstemperatur.

      Insofern kann ich die Aussage

      ...aber, der Tages-Ertrag muss an schönen Maitagen deutlich höher sein als an schönen Märztagen...
      ... weil die Sonne länger scheint, höher steht und viel tiefer im Westen untergeht...

      für meine Anlage so nicht bestätigen.

      Vom Westen habe ich nicht viel da meine Anlage exakt zwischen Osten ünd Süden ausgerichtet ist.

      Ich habe übrigens bis heute Abend 13.05 117 KWh geerntet. Dies entspricht 65 KWh/KWp



      Viele Grüße

      meiseac


      Hallo
      wenn ich mich nicht täusche geht die Sonne morgens auch weiter im
      Osten auf.So das auch du bei deiner Ausrichtung von dem günstigeren
      Sonnenstand profitieren solltest.;)

      Gruß
      sammy
    • Hallo,

      die Verschmutzung ist nicht zu vernachlässigen! Es ist nachgewiesen das sich schon nach einem Jahr schnell 10% Ertragseinbruch und mehr ergeben können.
      Gerade im Frühjahr durch Pollenflug, der dann verklebt, geht einiges an Leistung verloren. Staub und Schmutz, der auch im Regenwasser ist, macht das Ganze natürlich nicht besser.

      Ein Reininigungssystem wie die HiFlo Anlage mit dem Carbontech Stangensystem von Unger können hier Abhilfe schaffen.
      Ich schicke gleich vorweg, dass wir die über uns vertreiben (www.kroll-chemie.de), damit hier kein falscher Eindruck aufkommt.
      Beste Reinigungsmöglichkeit ist mit dem osmotischen Wasser welches durch den Harzfilter gewonnen wird und die Anlage kann einfach mit dem Carbontech Stangensystem gereinigt werden. Das feine am Stangensystem ist, dass das Waser durch die Stange läuft und eine hohe Stabilität hat, womit man bis auf eine Länge von 15m arbeiten kann.
      Das osmotische Wassser, sprich entmineralisiert und rein, hat eine sehr hohe Reinigungskraft und braucht nicht mehr abgezogen werden, eben weil mit Reinwasser gearbeitet wird.

      Entscheidend und sehen muss natürlich jeder selber ob er das für richtig hält. Ich kann nur auf wissenschaftliche Untersuchungen und Erfahrungsberichte zurückgreifen und diejenigen die es eingesetzt haben sind sehr zufrieden, da sie eine merkliche Leistungssteigerung haben. Auch ist es eine Schonung der Investition, denn wenn erstmal chemische Prozesse durch Verunreinigung an der Anlage begonnen haben und die Oberfläche angreifen, dann sind die Schäden nicht mehr rückgängig zu machen.

      Bei Fragen gerne mehr Infos per PN.

      Gruss

      Kai Kriebel