Leistung

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    • Liebe Kollegen,

      seit 11/2008 sind wir Besitzer einer Photovoltaikanlage. Ausrichtung WSW (241 Grad). Die Leistung beträgt 7,2 KWP. Wir haben 32 Module, 2 Stränge und den Piko 8.3 von Kostal als Wechselrichter. 2 Stränge (19 + 13 Module). 8 Module befinden sich auf der Dachgaube. Sie sind mit einem Strang zusammen geschlossen.
      Die letzten 2 Wochen schien die Sonne den ganzen Tag. Mein Spitzenwert betrug 35 KW am Tag. Ich habe den Eindruck, dass dies etwas wenig ist. Die Anlage könnte max. 7,2 KW leisten. Dann müsste der Tagesertrag eigentlich größer sein, oder? Mehr als 6 KW zeigte der Wechselrichter bisher aber nicht an.
      Wer hat hier Erfahrungen gemacht?
    • Da der Ertrag von vielen Faktoren abhängt, kann der Wert in Ordnung sein. Auch der subjektive Eindruck, dass die Sonne scheint, kann täuschen. Für den Menschen kaum sichtbarer Dunst kann die Leistung der Anlage durchaus um 10 -20% reduzieren.
      Meine Empfehlung: Leistung der eigenen Anlage mit der von anderen in der Region am gleichen Tag vergleichen. Hierzu kann kann man sehr gut die SolarLog Webseite zu Hilfe nehmen.
      Wenn hier grosse Unterschiede zur eigenen Anlage auftauchen sollte man sich diese noch einmal genau ansehen. Die ungleichmässige Aufteilung der Stränge mit Gaube, die möglicherweise Schatten wirft, könnte unter Umständen ein Problem sein. Genau kann man das aber vermutlich nur mit einem Logger wie dem SolarLog sehen.
      Meine Anlage mit 6,12kWp und SO Ausrichtung hat einen Spitzenertrag von 34kW am 1.4 erzielt. Vielleicht hilft das als Vergleich.
      Da ich an einem Strang 16 und an derm anderen 18 Module habe, geht der WR wegen der Unsymmetrie, der gewählten Unterdimensionierung und der max zulässigen Einspeiseleistung zeitweise in die Begrenzung. Der Verlust ist an wenigen Tagen ca 1,5kWh. Das war aber so aus Gesamtwirtschaftlichkeitsgründen so eingeplant.
    • Hallo Hörmi,

      Noch ein Nachtrag zum letzten Posting.

      Wichtig beim Anlagenvergleich ist nicht nur die installierte Technik, sondern auch die Ausrichtung, die Standort Höhe über Horizont, die Verschattungsfreiheit und der regionale Standort.

      Die Strahlungsintensität und damit der erzielbare Ertrag ist in Deutschland im Süden nun mal höher als im Norden.

      Der erzielte spezifische Ertrag kWh/kWp einer Anlage sollte aber zumindest im regionalen Duchschnitt liegen. Die Werte kann man jeden Monat z.B. in der sfv Datenbank abfragen.

      Der spezifische Ertag meiner Anlage am 1.4 im PLZ Bereich 51 war 34kWh/6,12kWp= 5,5kWh/kWp. Andere Anlagen in der Region haben bis zu 6 erreicht. Der Unterschied kommt bei mir durch die SO Ausrichtung und die WR Leistungsbegrenzung. 5,5 ist also erklärbar und daher OK.

      Der Ertag deiner Anlage an einem mir nicht bekannten Tag und Ort war 35kWh/7,2kWp=4,86kWh/kWp.

      In der gleichen Region und am gleichen Tag wäre das in der Tat ein schlechter Wert dem man mal nachgehen sollte.

      Dunst, Verschmutzungen oder Abschattungen die man nicht bemerkt sind nur zwei Möglichkeiten von vielen anderen.


      Gruß

      sun_engel
    • Eine weitere Reininigungsmöglichkeit ist die HiFlo Anlage mit dem Carbontech/Advanced Stangensystem von Unger.
      Ich schicke gleich vorweg, dass wir die über uns vertreiben, damit hier kein falscher Eindruck aufkommt.
      Es hat sich gezeigt, dass viele Anlage nach dem ersten Jahr bis zu 10% Leistung und mehr verlieren, dies haben div. Untersuchungen bestätigt. Gerade im Frühjahr durch Pollenflug, der dann verklebt, geht einiges an Leistung verloren. Staub und Schmutz, der auch im Regenwasser ist, macht das Ganze natürlich nicht besser.
      Beste Reinigungsmöglichkeit ist mit dem osmotischen Wasser welches durch den Harzfilter gewonnen wird und die Anlage kann einfach mit dem Carbontech/Advanced Stangensystem gereinigt werden. Das feine am Stangensystem ist, dass das Waser durch die Stange läuft und eine hohe Stabilität hat, womit man bis auf eine Länge von bis zu 15m (je nach Stangensystem) arbeiten kann.
      Das osmotische Wassser, sprich entmineralisiert und rein, hat eine sehr hohe Reinigungskraft und braucht nicht mehr abgezogen werden, eben weil mit Reinwasser gearbeitet wird.

      Entscheidend und sehen muss natürlich jeder selber ob er das für richtig hält. Ich kann nur auf wissenschaftliche Untersuchungen und Erfahrungsberichte zurückgreifen und diejenigen die es eingesetzt haben sind sehr zufrieden, da sie eine merkliche Leistungssteigerung haben. Auch ist es eine Schonung der Investition, denn wenn erstmal chemische Prozesse durch Verunreinigung an der Anlage begonnen haben und die Oberfläche angreifen, dann sind die Schäden nicht mehr rückgängig zu machen.

      Bei Fragen gerne mehr Infos per PN.

      Gruss

      Kai Kriebel
    • @ all

      Reinigung von Solaranlagen macht Sinn, da gebe ich kkr absolut recht.
      Die eigene Erfahrung zeigt, dass jede gereinigte Solaranlage mehr Leistung als vorher bringt und dazu ist entmineralisiertes Wasser das beste und schonenste für die Solarzellen.
      Da gibt es wohl unterschiedliche Hersteller, wir verwenden ein PURAQLEEN-Sytem. Auch hier arbeiten wir stangengeführt (Carbonstangen).
      Ich denke da ist viel Geschmackssache dabei, was man verwenden will.
    • unterschiedliche Modulneigung in einem string?

      Hörmi wrote:

      Liebe Kollegen,

      seit 11/2008 sind wir Besitzer einer Photovoltaikanlage. Ausrichtung WSW (241 Grad). Die Leistung beträgt 7,2 KWP. Wir haben 32 Module, 2 Stränge und den Piko 8.3 von Kostal als Wechselrichter. 2 Stränge (19 + 13 Module). 8 Module befinden sich auf der Dachgaube. Sie sind mit einem Strang zusammen geschlossen.
      Die letzten 2 Wochen schien die Sonne den ganzen Tag. Mein Spitzenwert betrug 35 KW am Tag. Ich habe den Eindruck, dass dies etwas wenig ist. Die Anlage könnte max. 7,2 KW leisten. Dann müsste der Tagesertrag eigentlich größer sein, oder? Mehr als 6 KW zeigte der Wechselrichter bisher aber nicht an.
      Wer hat hier Erfahrungen gemacht?


      Hi Hörmi,

      ich schau ab und zu auch in dieses Forum und darf mich kurz zu Deinem Problem äußern:

      wenn Du die 8 Module auf der Gaube in Reihe mit Dachmodulen geschaltet hast,
      bremsen die unterschiedlichen Neigungswinkel sich gegenseitig aus...
      (soll heißen, wenn der Sonnenstand optimal für die steilere Dachneigung ist,
      kann durch die Gaubenmodule nicht der volle 'Dachmodulstrom' fließen
      ...und umgekehrt)...
      oder anders: alle Module eines strings müssen die gleiche Neigung haben, um optimale
      Erträge zu bringen...
      ...und vergiss die Saubermänner ...:p

      Luke