ARH_Solar_Banner-468x60-Fragebogen

Überlegung zur Installation

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    • Überlegung zur Installation

      Hallo zusammen,
      also ich plage mich derzeit gewaltig, ob sich eine PV Anlage für mich (55 Jahre ) noch rentiert, ich habe ein Häuschen in Murrhardt ( Baden Württemberg ) in absoluter Südhanglage oben auf dem Berg, laut Angebot eines PV Anbieters soll die Anlage 5,175 kWp 25.600.- ? kosten, ich müsste sie voll finanzieren !!
      Meine gescheiten Freunde raten alle davon ab, ,, dasGeld geht kaputt, der Netzstrom wird noch viel teurer, etc.
      Ich bräuchte da dringend euren Rat, das Haus ist ein Fertighaus Bj. 1968 also Gretchenfrage: Ja oder Nein ?
      Ein Bild des Daches hänge ich dran.
      Nochwas, die Heizung ist eine Nachtspeicherheizung !!
      Vielen Dank für Eure Infos
      Armin
    • ARH_Solar_Banner-300x250-Fragebogen
    • kastropp wrote:

      Hallo zusammen,
      also ich plage mich derzeit gewaltig, ob sich eine PV Anlage für mich (55 Jahre ) noch rentiert, ich habe ein Häuschen in Murrhardt ( Baden Württemberg ) in absoluter Südhanglage oben auf dem Berg, laut Angebot eines PV Anbieters soll die Anlage 5,175 kWp 25.600.- ? kosten, ich müsste sie voll finanzieren !!
      Meine gescheiten Freunde raten alle davon ab, ,, dasGeld geht kaputt, der Netzstrom wird noch viel teurer, etc.
      Ich bräuchte da dringend euren Rat, das Haus ist ein Fertighaus Bj. 1968 also Gretchenfrage: Ja oder Nein ?
      Ein Bild des Daches hänge ich dran.
      Nochwas, die Heizung ist eine Nachtspeicherheizung !!
      Vielen Dank für Eure Infos
      Armin


      Hallo,
      handelt es sich um brutto oder netto?
      Die MwSt bekomt man ja nach dem Kauf der PV-Anlage auf Antrag beim Finanzamt wieder zurück. So mein bisheriger Kenntnisstand!

      Normalerweise vergleicht man Anlagen nach dem kompletten Nettopreis pro kWp, also z.B. 3650 ? /kWp.

      Mit pvgis10% kannst du dir für deinen Standort und deine Dachneigung einen grundsätzliche Ertragswert pro kWp errechnen.

      Lass dir nur Qualitätsmodule und -wechselrichter anbieten.
      Die Genau Ausrichtung deines Daches wäre wichtig, ebenso wie gesagt die Dachneigung!

      Gruß
      Gerhard
    • Danke für die Info,

      also das Gebäude steht ganz oben auf einem Berg mit exakter Südausrichtung.
      Die Dachneigung beträgtca. 20 Grad.
      Der Preis ist incl. Mwst. und die Module nennen sich IBC Poly Sol 225 TA 225 Wp Wechselrichter von von Polysol Piko 5,5

      Setpreis pro kWp 3.585.- ?
    • kastropp wrote:

      Danke für die Info,

      also das Gebäude steht ganz oben auf einem Berg mit exakter Südausrichtung.
      Die Dachneigung beträgtca. 20 Grad.
      Der Preis ist incl. Mwst. und die Module nennen sich IBC Poly Sol 225 TA 225 Wp Wechselrichter von von Polysol Piko 5,5

      Setpreis pro kWp 3.585.- €



      Hallo,

      mit pvgis10% errechnet sich nach deinen Angaben ein Ertrag von ca. 956kWh/ kWp. Module und WR kenne ich nicht.

      Gruß
      Gerhard
    • Hallo kastropp,
      habe mich mit 54 letztes Jahr für diese Investition entschieden.
      Die Renditeberechnung für das eingesetzte Eigenkapital von ca 20% des Anlagenwertes lag bei ca 8%. Wo bekommt man das heute bei der Bank ?
      Zudem haben auch steuerliche und Renten Aspekte bei mir zu der Entscheidung geführt, die Anlage letztes Jahr zu bauen. Ich muss noch ca 10 Jahre Arbeiten, dann muss die Anlage bezahlt sein. Die ersten 10 Jahre Verlust und AfA sind fürs Finanzamt, der Gewinn nach 10 Jahren soll dann fürs Altenteil sein.

      Deine Lage scheint sehr gut für eine Anlage geeignet zu sein. Die 20 Grad sind nicht ganz optimal. Die flache Neigung könnte im Winter eventuell Probleme bei Schnee geben. Die Südlage und Höhe gleichen das aber sicher aus.
      Da mit der Änderung des EEG seit 2009 auch die Nutzung des selbst erzeugten Stroms gefördert wird, hättest du sogar Vorteile, wenn der Strom teuerer wird. Je teurer er wird, umso besser für dich ! Die Einspeisevergütung steigt theoretisch mit höheren Stromkosten, wenn du den Strom selbst verbrauchst, ihn nicht mehr bezahlen musst und trotzdem eine Einspeisevergütung von 25,01 ct/kWh für den selbst verbrauchten Strom bekommst. Die obige Argumentation verstehe ich daher nicht.

      Bei einer 100% Fremdfinanzierung sollte die Anlage au meiner Sicht nach spätestens 15 Jahren bezahlt sein. Hierbei zählt daher ausschliesslich die Wirtschaflichkeit, d.h. Kosten/kWp und nicht das allerletzte Feature.

      Ein guter Solateur liefert solche Wirtschaftlichkeitsberechnungen heute mit.

      Gruß
      sun_engel
    • Danke, das war recht informativ, ich werde dann wohl noch ein Vergleichsangebot einholen.

      Unter diesen Gesichtspunkten scheint mir das ganze dann doch rentabel zu sein.:)
      Da ich mein ganzes Geld in die Immobilie gesteckt habe und keine Rücklagen mehr habe und ich ebenfalls noch zehn Jahre arbeiten muss brauche ich noch einen Rentenausgleich, deshalb wurde dieser Schritt angedacht.
      Aber was ist mit den neuen Technologien wie Dünnfilmtechnik, etc. ?!
    • Hallo kastropp,

      Trotz aller Euphorie und Begeisterung für Solarenergie und neue Einnahmequellen sollte man natürlich seine finanziellen Möglichkeiten und mögliche Risiken wie Jobverlust, Krankheit etc. im Auge behalten. Auch die Unterhaltung eines Hauses kostet Geld.

      Ein weiterer Punkt der häufig im Zusammenhang mit der Rente vergessen wird ist die Tatsache, dass es sich bei den Einnahmen aus der Einspeisevergütung auch im Rentenfall immer noch um Einnahmen aus einem Gewerbebetrieb handelt.

      Dieser "Nebenverdienst" kann u.U. die Rente kürzen wenn bestimmte zulässige Freibeträge überschritten werden. Das gilt insbesondere dann, wenn man vor hat etwas früher als andere in Rente zu gehen.

      Den Punkt sollte man auf jeden Fall vorher klären, damit es keine bösen Überraschungen gibt.
      In der Regel sind die Freibeträge aber so hoch, daß sie normalerweise nicht ausgesschöpft werden. Das hängt aber von der individuellen Situation ab.

      Gruß

      sun_engel
    • Danke zunächst mal für diesen neuen Aspekt, da das Haus Bj. 1967 irgendwann in absehbarer Zeit eine neue Eindeckung benötigt, werde ich diese Investition bis dahin aufschieben, da meine Rente sowieso lächerlich gering ausfallen wird, möchte ich mich jetzt auch nicht mehr so stark verschulden, im Falle einer Reparatur des Hauses würde mir dann dieser Kreditbetrag fehlen.
      Somit ist das Thema Photovoltaik vorläufig vom Tisch.:(

      VIelen Dank nochmal für die fundierten Beiträge.
    • Ich überlege auch schon seit einiger Zeit mir eine Photovoltaikanlage zuzulegen. Ich wohne jetzt seit einem Jahr in dem Haus und die Energiekosten sind mir wirklich ein wenig zu hoch. Ein Bekannter von mir hat mir letztens erzählt, dass es eine Subvention vom Staat gibt wenn man sich eine PV Anlage machen lässt. Jetzt wollt ich mal euch fragen ob ihr da irgendetwas darüber wisst. Denn mir war das bis jetzt noch nicht bekannt.
    • Also bei mir ist das Thema zumindest vorläufig vom Tisch !
      Die Energiekosten kann man mit Photovoltaik eh nicht senken, da man den erzeugten STrom sinnvollerweise ins Netz einspeisst, ( man bekommt bedeutend mehr als man selbst dafür bezahlen müsste.
      Bei mir rechnet sich die Geschichte nicht ( in 15 Jahren bin ich siebzig :mad: )
      GRuß Armin