Enorme Kurseinbrüche bei Solaraktien

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    • Enorme Kurseinbrüche bei Solaraktien

      Die Liste der Verlierer an den Börsen der Welt scheint am heutigen Tage unendlich zu sein, wobei am heutigen Tage in den USA die Börsen geschlossen bleiben, da Feiertag. Viele sprechen gar vom schwarzen Montag. Ein Sektor, der sehr unter den schlechten Vorgaben zu leiden hat, ist die Solarbranche. Hier kommt es teilweise zu Kurseinbrüchen im zweistelligen Bereich. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, sollte man die Gelegenheit nutzen, um in diesem Markt einzusteigen oder lieber die Finger davon lassen. :cool:

      Links zum Thema:

      boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_272476
      spiegel.de/wirtschaft/0,1518,529977,00.html
      http://www.faz.net/s/RubF3F7C1F630AE4F8D8326AC2A80BDBBDE/Doc~E6A784B3F145F4E86B21DB88854CD28A6~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    • Admin schrieb:

      Die Liste der Verlierer an den Börsen der Welt scheint am heutigen Tage unendlich zu sein,

      ..#
      Jetzt stellt sich natürlich die Frage, sollte man die Gelegenheit nutzen, um in diesem Markt einzusteigen oder lieber die Finger davon lassen. :cool:



      hmm :confused:


      finance.yahoo.com/q/bc?s=FSLR&t=5d&l=on&z=m&q=l&c=

      finance.yahoo.com/q/bc?s=FSLR&t=2y&l=on&z=m&q=l&c=


      hier sähe ich es eher als Einstiegsgelegenheit :D
    • Admin schrieb:

      Die Charts sind vom 18.01.



      weiß ich.:rolleyes:


      Solarparc :eek:


      Was soll ich sagen ?
      Kenne persönlich nur ein Projekt von denen.
      Und wenn dieses nicht deren mit Abstand schlechteste Anlage ist, dann -> sofortiger Ausstieg.

      Ein Bekannter (Elektrikunternehmen) von mir hat z.B. den Auftrag abgelehnt,
      jetzt im Winter die Tracker zu reparieren:D

      Na verflixt ja auch,
      wenn sich der Projektleiter während der Montage sich in Nachtlokalen rumtreibt:mad:,
      dann kann das schon mal vorkommen oder ?

      vfuchs
    • aktien ...

      Hallo Gemeinde

      ich habe mit Aktien früher einiges verdient und auch viel verloren,
      einzig die "Broker" und "Banken" waren die wirklichen Gewinner.
      Seit ca. 1990 mache ich nichts mehr mit Aktien oder Fonds.
      Sattdessen investierte ich in PV-Solaranlagen, und das ist es.
      Nicht nur der Umwelt zuliebe sondern auch wegen der Rendite.
      Ist zwar in Deutschland bzw. in den nördlichen Ländern inzwischen schwieriger
      aber es gibt ja auch z.B. Spanien als EU Staat.
      Und da kann man mit guten Renditen jede Aktie alt aussehen lassen, bei 0 % Risiko.

      Saludos Hermann
    • [FONT=Verdana,sans-serif] Eine der führenden US-Solaraktien ist die First Solar Inc. (Nasdaq: FSLR).[/FONT][FONT=Verdana,sans-serif] Das Unternehmen ist führend bei Dünnschicht PV Solarmodulen. Die Leistung der Module ist dabei sehr hoch. Zudem können die Module unter den unterschiedlichsten klimatischen Bedingungen eingesetzt werden. Dazu bietet das Unternehmen auch Lösungen für Systemintegratoren und die Projektentwicklung erneuerbarer Energien an und unterstützt Energieversorgungsunternehmen in der Anwendung gewerblicher netzgekoppelter Solarkraftwerken. Die Aktien des Unternehmens notierten Anfang September noch bei knapp 280 US$. Aktuell sind sie für unter 118 US$ zu haben. Analysten schätzen im Schnitt, dass der Umsatz des Unternehmens in diesem Jahr 1,22 Mrd. US$ betragen wird. Für das nächste Jahr werden sogar 2,14 Mrd. US$ erwartet. Der Gewinn je Aktie, welcher für das aktuelle Geschäftsjahr noch bei 3,71 US$ liegt, wird für das nächste Jahr auf 6,98 US$ geschätzt. Für das nächste Jahr leitet sich auf Basis des aktuellen Kursniveaus daraus ein KGV 2009e von 16,83 ab. Das ist in Vergleich zu den möglichen Wachstumschancen relativ wenig.[/FONT]
    • [FONT=Verdana,sans-serif] Ein großes Solarunternehmen ist die SunPower Corporation (Nasdaq: SPWRA).[/FONT][FONT=Verdana,sans-serif] SunPower ist schon seit über 20 Jahren innovativ tätig und bietet daher erprobte Solarmodule für Wohnhäuser und Gewerbegebäude an. Aber auch große Projekte wie Solarkraftwerke kann das Unternehmen seinen Kunden offerieren. Die Module von SunPower sind laut Unternehmensangaben hoch effizient, wodurch die Module und die Systeme des Unternehmens mehr Energie pro Flächeneinheit gewinnen können als andere Systeme, wovon die Käufer der Produkte profitieren. Aber auch die Aktien der SunPower Corp. notieren aktuell wieder auf einem stark reduzierten Kursniveau. Mussten in der zweiten Septemberhälfte noch zeitweise knapp 95 US$ für eine Aktie bezahlt werden, so können Anleger die Papiere nun für knapp 43 US$ erwerben. Bei durchschnittlich geschätzten Umsatzerlösen von 1,42 Mrd. US$ in diesem und 2.06 Mrd. im nächsten Jahr und einem geschätzten Gewinn je Aktie von 3,67 US$ im Jahr 2009 errechnet sich ein 2009er KGV von 11,7. Für ein Wachstumsunternehmen wäre das ein Schnäppchenpreis.[/FONT]
    • [FONT=Verdana,sans-serif] Eine scharfe Korrektur mussten auch die Aktionäre der Evergreen Solar Inc. (Nasdaq: ESLR) hinnehmen.[/FONT][FONT=Verdana,sans-serif] Kämpften die Anteilsscheine Anfang September noch mit der Marke von 9 US$, so können kaufwillige Investoren die Papiere aktuell für unter 3,50 US$ in ihr Depot aufnehmen. Evergreen, welches mit der String Ribbon-Wafer-Technologie PV-Module herstellt, produziert laut Unternehmensangaben die umweltfreundlichsten Module, welche auf dem PV-Markt erhältlich sind. Die Analystenseite schätzt die durchschnittlichen Umsatzerlöse des Unternehmens auf 114,09 Mio. US$ in diesem und auf 420,49 Mio. Euro im nächsten Geschäftsjahr. Zwar ist das geschätzte Ergebnis je Aktie in diesem Jahr mit -0,26 US$ noch negativ, für das nächste Geschäftsjahr erwartet die Analystenseite jedoch einen Gewinn von 0,40 US$. Für das Jahr 2009 leitet sich daraus ein KGV von 8,6 ab. Da Evergreen im Vergleich mit den beiden anderen Unternehmen noch relativ klein ist, scheinen diese enormen Wachstumsraten durchaus erzielbar zu sein. Daher könnte ein Engagement in diese Aktie bei diesen Wachstumschancen und einem KGV von unter 10 sehr erfolgversprechend sein.[/FONT]
    • [FONT=Verdana,sans-serif] Wie schon bei den Vorgängern beschrieben, so haben auch die Aktien der LDK Solar Co. Ltd. (NYSE: LDK) aus China eine scharfe Korrektur erfahren.[/FONT][FONT=Verdana,sans-serif] Die Anteilsscheine von LDK Solar, welche Anfang September noch bei knapp 50 US$ notierten, verbilligten sich auf aktuell 19,06 US$. Allerdings kamen von dem Unternehmen Mitte der Woche positive Nachrichten, welche der Branche wieder neue Luft verschaffen könnte. So berichtete das Unternehmen am Mittwoch, dass es im letzten Quartal sowohl höhere Umsätze als auch einen höheren Output erzielen konnte. Zudem hat das Unternehmen das Ziel für die gesamte Jahresproduktion bereits im dritten Quartal, also ein ganzes Quartal vor dem Stichtag, erfüllt. Von diesen positiven Nachrichten ließ sich der Aktienkurs des Unternehmens jedoch nur kurz beflügeln, gegen Ende der Woche scheint auch hier der Abwärtstrend zu ausgeprägt zu sein. Auch LDK ist ein Unternehmen, welches sich noch in einer starken Wachstumsphase befindet. Die Umsatzerlöse des Unternehmens werden in diesem Jahr seitens der Analysten durchschnittlich auf 1,68 Mrd. US$ geschätzt. Im nächsten Jahr schätzt man diesen Wert sogar auf durchschnittlich 2,61 Mrd. US$. Der durchschnittlich erwartete Gewinn je Aktie beträgt für das laufende Geschäftsjahr 2,78 US$. Im nächsten Jahr rechnet die Analystenseite durchschnittlich mit 4,51 US$. Auf Basis des aktuellen Kursniveaus leitet sich hieraus sowohl für das aktuelle Geschäftsjahr (KGV 2008e: 6,9) als auch für das nächste Geschäftsjahr (KGV 2009e: 4,2) niedrige einstellige KGVs ab. Die Aktie ist also auf Basis dieser Werte für risikobereite Anleger extrem attraktiv.[/FONT]
    • [FONT=Verdana,sans-serif]Die Finanzkrise hat die Solarbranche kräftig durchgerüttelt und die Kurse vieler Unternehmen regelrecht einbrechen lassen. Zwar ist die Sorge, dass das Wachstum der Branche durch eine restriktivere Kreditvergabe gebremst werden könnte, kurzfristig wohl durchaus berechtigt, langfristig sieht es jedoch nach wie vor gut aus. Die Verabschiedung des Gesetzes in den USA, wodurch Solaranlagen gefördert werden, zeigt, dass das Land aus den hohen Energiepreisen der letzten Monate die Konsequenzen ziehen will. Insgesamt sollte der Absatz der Solarbranche dadurch beflügelt werden, was langfristig zur Stabilisierung der Branche beitragen wird. Auf Basis aktueller Analystenschätzungen scheinen einige Solarwerte nun wieder sehr günstig bewertet zu sein. Allerdings könnte es wegen der extrem hohen Volatilität und der großen Verunsicherung kurzfristig zu weiteren Kursverlusten kommen. Dafür sprechen auch die teilweise steilen Abwärtstrends. Sollte die Stimmung an den Märkten jedoch wieder besser werden, so können mutige Anleger durch frühzeitige Käufe dieser Papiere mittel- bis langfristig viel Geld verdienen. Allerdings sollten nur sehr risikofreudige Anleger in diese Werte investieren, da die Stimmung momentan in beide Richtungen sehr schnell kippen kann.[/FONT]
    • Nach zwischenzeitlich fulminanter Erholung können sich auch Solaraktien nicht dem neuerlichen Abwärtstrend entziehen und gaben den Großteil ihrer Gewinne aus den letzten Tagen wieder ab. Kurzfristig orientierte Trader sichern ihre Gewinne mit sehr engem stop loss ab. Langfristig orientierte Investoren warten die weitere Entwicklung ab vor einem Neueinstieg.

      Schwachkapitalisierte Werte sollten in der derzeitigen Konsolidierungsphase ganz gemieden werden. Zu ihnen gehört vor allem Conergy, deren Überleben nicht nur von weitreichenden Finanzspritzen abhängt. Conergy verloren heute 23 %.
    • Hamburg (aktiencheck.de AG) - Dr. Karsten von Blumenthal, Analyst von SES Research, stuft die SolarWorld-Aktie (ISIN DE0005108401/ WKN 510840) weiterhin mit "verkaufen" ein.

      SolarWorld habe endgültige Zahlen zum 3. Quartal (Q3) berichtet, die den vorläufigen Zahlen entsprechen würden. Der Hauptgrund für die sehr hohe EBIT-Marge seien laut Unternehmensangaben deutlich günstigere Siliziumpreise gewesen. Neben einem besseren Produktmix habe zusätzliches Material aus der Siliziumrecyclingeinheit zur preiswerten Siliziumversorgung beigetragen. Die hohen Verluste im Finanzergebnis seien auf Verluste aus Finanzinstrumenten zurückzuführen. Rund EUR 30 Mio. hätten wegen bonitätsbedingter Wertberichtigungen aufgrund des wahrscheinlichen Ausfalls einer Bank als Gegenseite der Finanzinstrumente abgeschrieben werden müssen.

      Trotz der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise halte SolarWorld an ihren Ausbauplänen fest, da der Konzern keine signifikanten Beeinträchtigungen durch die Krise befürchte. Entgegen dieser Auffassung dürfte die Nachfrage in 2009 schwächer wachsen als bisher angenommen, da sowohl die Eigenkapital- als auch die Fremdkapitalfinanzierung von Solarprojekten in Deutschland, dem größten Solarstrommarkt, deutlich schwieriger werde. Schon gegenwärtig würden viele Banken ihr Kreditexposure auch im Solarbereich reduzieren und Emissionshäuser von einem starken Rückgang der Nachfrage nach geschlossenen Fonds berichten.

      In den USA, dem wichtigsten Zukunftsmarkt für Solarstrom, sei die Finanzierungsseite gegenwärtig weitgehend ausgetrocknet. SolarWorld gehe davon aus, dass die großen US-Versorger kapitalstark genug seien, um große Solarparks zu finanzieren. Fraglich sei allerdings, ob die Versorgerbranche in 2009 tatsächlich massiv in Solarenergie investiere, nachdem bereits mehrere US-Versorger zuletzt Abstand von großen Windparkprojekten genommen hätten.

      Im Oktober seien die Modulpreise deutlich unter Druck geraten. Beim Anhalten des credit crunches dürfte sich die Tendenz stark sinkender Modulpreise in 2009 fortsetzen. SolarWorld dürfte nächstes Jahr mehr als 50% des Umsatzes im Modulbereich generieren. Dieses Segment sollte direkt dem Preisdruck ausgesetzt sein. SolarWorld rechne mit einem Preisrückgang von 8-12%. Die Schätzung der Analysten gehe von Modulpreisrückgängen von bis zu 25% aus. Ein DCF-Modell ergebe weiterhin ein Kursziel von EUR 14,00.

      Das Rating der Analysten von SES Research für die SolarWorld-Aktie lautet weiterhin "verkaufen" (Analyse vom 17.11.2008) (17.11.2008/ac/a/t)
      Analyse-Datum: 17.11.2008
    • Und hier eine Gegenanalyse:


      SolarWorld buy (Jefferies & Company Inc.)

      New York (aktiencheck.de AG) - Michael McNamara, Analyst von Jefferies & Co, stuft die Aktie von SolarWorld (ISIN DE0005108401/ WKN 510840) von "hold" auf "buy" hoch. [IMG:http://m1.2mdn.net/viewad/817-grey.gif]

      Die Bilanz von SolarWorld sehe robust aus. Die Versorgung mit Rohmaterial sei gesichert.
      SolarWorld sei für Investoren eine risikoärmere Möglichkeit, auf die Erholung des Solarsektors zu setzen. Die Risiken dürften in dem Aktienkurs angemessen abgebildet sein. Das Kursziel werde aber im Zuge der Senkung der Gewinnprognosen von 37 auf 25 EUR zurückgesetzt.
      Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten von Jefferies & Co die Aktie von SolarWorld nunmehr zu kaufen. (Analyse vom 18.11.08) (18.11.2008/ac/a/t)
      Analyse-Datum: 18.11.2008
    • bonni1303 schrieb:

      Momentan würde ich sowieso in keine Aktie investieren. Ich meine ich habe zwar ein paar Fonds die jetzt extrem schlecht sind aber jetzt aussteigen wäre der größte Schwachsinn! Die Aktien werden wieder steigen das ist sicher!


      hi bonni,

      ja im moment sieht´s wirklich echt übel aus. aber ich sehe das genauso wie du - es kommen wieder bessere zeiten.

      für den mutigen bieten sich jedoch auch gute chancen, jetzt in den einen oder anderen wert zu investieren.

      zwar sind meine fonds momentan auch alle kräftig im minus - aber das risiko ist mit nem fond immerhin gut gestreut (quasi auf autopilot).

      nun muss nur noch die wirtschaft anziehen und alles wird gut.

      l.g.

      andreas
    • Ich zaudere auch schon längere Zeit und suche irgendwie die ideale Gelegenheit für den Kauf einer oder mehrerer Solaraktien. Leider kenne ich mich an der Börse kaum aus und daher "verstehe" ich nicht wirklich, wann ein Kauf Sinn machen könnte. Einige Solaraktien scheinen sich ja schon ganz gut erholt zu haben, vielleicht ist eine Investition im Moment schon zu spät, hätte ich vielleicht vor zwei oder drei Monaten riskieren müssen.