Hilfe, meine PV-Anlage arbeitet unwirtschaftlich

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    • Hilfe, meine PV-Anlage arbeitet unwirtschaftlich

      Hallo ans Forum,
      ich habe am 22. August 2012 eine 14,06 kWp-PV-Anlage auf mein Dach montiert bekommen. Auf Grund der Ost-Westausrichtung und der starken Dachneigung von über 45 Grad, wurde in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung die PV-Anlage auf eine Leistung von ca. 9.450 kWh heruntergerechnet. Diese Leistungsdaten waren Grundlage für die Auftragserteilung.
      Die Solarfirma hat mit mir einen Werkvertrag abgeschlossen, also inklusive individuelle Beratung und Planung, Bau und Inbetriebnahme sowie sämtliche Behördengänge.
      Als Wechselrichter sind bei mir zwei SMA-WR, einen 5000 TL (Ostseite) und einen 8000 TL (Westseite) eingebaut worden. Auf meinem Dach sind 31 Module auf der Ostseite und 43 Module auf der Westseite verbaut worden.
      August und September erreichte die Anlage annähernd die kalkulierten Sollwerte. Anfang Oktober aber trat ein erheblicher Leistungsverlust ein. Die Anlage sollte für den Oktober auf Grund von Erfahrungswerten 688 kWh erzielen, derzeit liegt das "Ist" aber nur bei 288 kWh. Trotz des sehr guten Wetters erreicht meine Anlage derzeit nur zwischen 6 bis 8 kWh am Tag.
      Der Grund liegt höchstwahrscheinlich daran, dass wegen des derzeitigen Sonnenstandes die Sonneneinstrahlung nicht mehr über die Baumkronen eines angrenzenden Waldes (Südseite) reicht. Die Beschattung der Anlage durch die Bäume ist enorm.
      Rechnet man dies für die nächsten Monate bis ca. April hoch, werde ich etwa 1600 kWh weniger erzeugen als vorgesehen.
      Ab Mai dürfte der Sonnenstand wieder über die Baumkronen reichen und damit wirtschaftlich arbeiten. Hochgerechnet würde dies unter Berücksichtung von 18,45 Cent pro kWh Einspeisevergütung auf 20 Jahren mir einen finanziellen Schaden von rd. 6 TEuro verursachen. Damit arbeitet die Anlage auf die Laufzeit nicht mehr kostendeckend und ich hätte die PV-Anlage unter diesen Umständen nie installiert.
      Diesen Ausfall hätte ich natürlich gerne von der Firma erstattet bekommen.
      Dafür soll nächste Woche ein erstes Gespräch stattfinden.
      Erschwerend kommt nunmehr noch hinzu, dass ich wohl eine private Rechtsschutzversicherung habe, aber da die Anlage über 10 kWp Leistung hat, diese Versicherung nicht greift. Somit habe ich für meine Besprechnung nächste Woche mit meinem Solarteur schlechte Karten.

      Frage nun ans Forum.
      1.) Hat jemand schon einmal auf Grund von fehrlerhafter Planung einer Solarfirma einen ähnlichen Rechtsfall durchgeführt.
      2.) Welche Tipps oder Anregungen können Sie mir für mein klärendes Gespräch mit der Firma anhand geben.

      Vielen Dank schon mal im voraus.

      Gruß Egon